



























































Wie die Skijacke ist die Skihose ein unverzichtbares Element deiner Ausrüstung als erfahrener Skifahrer. Besonders wenn du es liebst, den Pulverschnee unter deinen Skiern aufwirbeln zu lassen oder wenn du zu denjenigen gehörst, die gerne stürzen. Die Skihose ist also ein zentrales Element für deine Pulverschnee-Sessions. Aber bei all den verschiedenen Modellen, wie findest du die, die dir wie angegossen passt? In diesem Artikel geben wir dir alle Informationen, um dein Ski-Outfit zu vervollständigen und die Skihose zu finden, die zu dir passt.
Wenn du auf die imposante Skikombination verzichtet hast, ist es dennoch notwendig, dir eine Skihose zuzulegen, die ihren Namen verdient, um dich im Schnee warm zu halten.
Wie bei einer Jacke ist die Wasserdichtigkeit ein entscheidendes Kriterium für deine Skihose. Sie sorgt dafür, dass du trocken bleibst, selbst wenn du dich im Pulverschnee wälzt! Allerdings kann der Wasserdichtigkeitsgrad von einer Skihose zur anderen variieren. Dies wird in Schmerber angegeben: Bei 10.000 Schmerber ist deine Hose relativ wasserdicht, ab 20.000 Schmerber ist sie sehr effektiv gegen Schnee und Regen. Aber Wasserdichtigkeit bedeutet auch Sauna-Effekt! Und wir wissen, wie unangenehm es ist, während einer Ski-Session bei strahlendem Sonnenschein zu schwitzen. Um dieses unangenehme Problem zu vermeiden, ist es wichtig, auf das Maß an Atmungsaktivität zu achten, das deine Skihose bietet. Hierbei handelt es sich um zwei Messwerte, nämlich MVTR oder RET. Für den MVTR funktioniert es wie beim Schmerber-Niveau: Je höher der Wert, desto atmungsaktiver ist deine Skihose. Beim RET ist es umgekehrt: Je niedriger der Wert, desto atmungsaktiver ist dein Kleidungsstück. Allerdings kannst du bei einem Wert unter 6 RET davon ausgehen, dass deine Skihose sehr atmungsaktiv ist. Für eine durchschnittlich regelmäßige Nutzung mit einem mittleren Niveau ist ein Verhältnis von 10.000 / 10.000 (Wasserdichtigkeit/Atmungsaktivität MVTR) ideal und ausreichend. Für Skialpinismus beispielsweise solltest du eher ein Verhältnis von 20.000/20.000 in Betracht ziehen, das besser an die schneereichen Bedingungen dieser Praxis angepasst ist.
Um wasserdicht zu sein, muss dein Kleidungsstück aus einer Membran bestehen, die verhindert, dass Flüssigkeit durch den Stoff dringt, während sie gleichzeitig deine Körperfeuchtigkeit in Form von Dampf entweichen lässt. Zu den bekanntesten gehört die Gore-Tex-Membran, die ohne Zweifel auch die am häufigsten verwendete ist. Allerdings bieten einige Marken ihre eigene Membran an, die in der Regel ebenfalls sehr effektiv ist. Darüber hinaus kann deine Skihose, wie es bei einer Hardshell der Fall ist, aus mehreren Schichten bestehen, nämlich 2 Schichten, 2,5 Schichten oder 3 Schichten. Je nach Konstruktion deines Kleidungsstücks kann es mehr oder weniger empfindlich, aber auch mehr oder weniger schützend sein. So hat eine 2-lagige Skihose die Membran direkt gegen den Außenstoff platziert, sodass sie direkten Kontakt mit deiner Haut hat. Bei einer 2,5-lagigen ist das Prinzip dasselbe, nur dass eine Trennung in Form eines Netzes zwischen der Membran und deiner Haut vorhanden ist. Bei einer Skihose mit einer 3-lagigen Konstruktion gibt es diesmal eine Beschichtung zwischen deiner Haut und der Membran. Diese letzte Bauart bietet die besten Ergebnisse in Bezug auf Schutz und Haltbarkeit.
Ein eigenständiges Kriterium, die Isolation sorgt dafür, dass die Wärme in deiner Skihose bleibt, was sich deutlich von einer Membran unterscheidet, die nur vor äußeren Elementen schützt, ohne Wärme zu bieten. Die meisten Skihosen sind mit einer Isolation ausgestattet, oft synthetisch. Zu den wichtigsten Isolierungen gehören Polartec, Primaloft und Thinsulate, die thermische Leistungen bieten, die sich bereits vielfach bewährt haben. Je nach Bedingungen und Temperaturen, unter denen du ski fährst, versuche, das richtige Gleichgewicht zwischen Isolation, Atmungsaktivität und Wasserdichtigkeit zu finden. Dies sind die 3 entscheidenden Merkmale, auf die du achten solltest. Der Rest sind eher Optionen, die jedoch je nach deiner Praxis und deinen Bedürfnissen interessant sein können.
Sehr nützlich für Pulverschnee-Fans oder Anfänger im Skifahren, bieten die Verstärkungen an den Beinenden eine bessere Haltbarkeit deiner Skihose, die somit widerstandsfähiger ist. Stockschläge, Stürze,... diese Verstärkungen sind oft sehr geschätzt, besonders um zu vermeiden, dass Schnee in deine Hose eindringt oder du sogar eine gerissene Hose hast! Es gibt auch Schneegamaschen, mit denen einige Skihosen standardmäßig ausgestattet sind. Diese bieten einen besseren Schutz gegen Schnee, insbesondere für Pulverschnee-Liebhaber und Wander-Ski! Schließlich sind einige Skihosen mit vorgeformten Knien ausgestattet, die deine Bewegungen während der Praxis erleichtern.
Weniger verbreitet im Pisten-Ski, ist die Lawinengefahr jedoch für die Praxis des Alpinskis und des Freeride-Skis umso mehr gegeben. In diesem Zusammenhang bietet die weltweit bekannte Recco-Technologie ein Lokalisierungssystem für Rettungskräfte im Skigebiet. Diese Technologie, die durch in deine Skihose eingenähte Sender vorhanden ist, ist also eine interessante und sichere Möglichkeit, um außerhalb der ausgetretenen Pfade ruhiger zu praktizieren.
Über eine Frage des Stils hinaus ist die Passform deiner Skihose auch eine Frage der Praxis! So ist für einen Freeride-Praktizierenden beispielsweise eine eher hohe Passform ideal, um einen besseren Schutz gegen Schneeverwehungen zu bieten. Passform, Isolation, Wasserdichtigkeit, Membran, Atmungsaktivität, Recco-System: Du kennst nun alle wichtigen Punkte, die du beachten solltest, um die richtige Skihose auszuwählen. Nun wollen wir uns deiner Praxis widmen, sei es Pisten-Ski, Freeride-Ski und Wandern oder Nordic-Ski, um dir unsere Empfehlungen für jede Disziplin zu geben.
Laufen und Trailrunning erfordern nicht dasselbe Equipment, Schwimmen im Pool und Schwimmen im Meer ebenfalls nicht…: das gilt auch für das Ski, das eine Vielzahl von Disziplinen bietet, die alle unterschiedlich und spezifisch sind und somit eine angepasste Ausrüstung für jede von ihnen erfordern. Unsere Erklärungen helfen dir, die Skihose zu finden, die am besten zu deiner Praxis passt, damit deine Pulverschnee-Sessions in wunderbare Genussmomente verwandelt werden!
Sehr verbreitet, erfordert das Pisten-Ski warme und isolierende Kleidung. Deine Skihose für die Piste sollte daher mit einem Isolator wie Primaloft oder Polartec ausgestattet sein, die hochleistungsfähig sind. Zudem solltest du darauf achten, dass deine Beine warm bleiben, insbesondere wenn du am Gipfel der Pisten bist, wo die eisige Kälte deine Haut beißt oder einfach nur auf den Sesselliften. Eine Skihose, die völlig wasserdicht ist, ist unerlässlich. In diesem Zusammenhang ist eine 3-lagige Membran ideal, da sie dir Schutz gegen alle Schneeverwehungen bietet, sogar im Falle eines Sturzes im Pulverschnee. In Bezug auf das Schmerber-Niveau wird ein Wert zwischen 10.000 und 15.000 bevorzugt. Darüber hinaus ist für das Pisten-Ski auch eine gute Atmungsaktivität erforderlich. Dies vermeidet den „Sauna“-Effekt oder das Gefühl des Erstickens, was nie angenehm ist! Daher empfehlen wir ein MVTR-Niveau, das dem Schmerber-Niveau entspricht, also zwischen 10.000 und 15.000 MVTR oder einen RET-Wert unter 12. Schließlich kann es nützlich sein, sich eine Skihose mit Verstärkungen zuzulegen, damit sie einige Saisons ohne größere Probleme hält. Vorgeformte Knie sind ebenfalls ein Zusatz, der in Bezug auf den Komfort auf den Pisten den Unterschied ausmachen kann, ebenso wie Träger, die einen zusätzlichen „Luxus“ darstellen, der geschätzt wird.
Wenn du auf der Suche nach intensiven Erlebnissen bist und dich dem Freeride-Ski abseits der ausgetretenen Pfade zuwendest, muss deine Skihose sich an diesen Disziplinwechsel anpassen und dir optimale Leistungen bieten, um deinen Weg durch den Pulverschnee zu bahnen. Für Wanderski oder Freeride-Ski sind die zu berücksichtigenden Merkmale im Grunde die gleichen wie bei einer Skihose für die Piste, aber sie müssen nach oben hin angepasst werden! Tatsächlich sind deine körperlichen Anstrengungen und Empfindungen bei solchen Disziplinen verstärkt und erfordern daher deutlich höhere Leistungen von deiner Skihose. Um sich an deine langen Aufstiege im Pulverschnee anzupassen, ist eine leichte und weniger isolierte Skihose notwendig, um dir das Leben zu erleichtern, und die Anstrengung, die du aufbringst, ist groß genug, um auf eine starke Isolation verzichten zu können. Daher ist ein MVTR-Wert zwischen 15.000 und 20.000 für diese Aktivitäten unerlässlich. Das gilt auch für den Wasserdichtigkeitsgrad, der nach oben hin angepasst werden muss, zwischen 20.000 und 28.000 Schmerber. Dies ermöglicht es dir, der großen Menge an Pulverschnee, aber auch der deutlich höheren Feuchtigkeit zu begegnen. Außerdem, wie bereits erwähnt, ist eine hohe Passform ideal, während Schneegamaschen perfekt für diese Disziplinen geeignet sind. Verstärkungen an deiner Skihose sind ebenfalls unerlässlich, um dir zusätzlichen Schutz vor möglichen Stößen beim Aufstieg und Kantenstößen beim Abstieg zu bieten. Schließlich kann eine Skihose mit vorgeformten Knien den Skifahrern, die sich frei bewegen möchten, mehr Komfort bieten und die Richtungswechsel erleichtern.
Vergessen wir nicht, dass das Nordic Ski ebenfalls Teil der Welt der Gleitsportarten ist und eine spezifische Ausrüstung erfordert. In diesem Zusammenhang müssen die Nordic Skihosen optimale Leistungen bieten, um sich an diesen anspruchsvollen Sport anzupassen. Tatsächlich erfordert diese Disziplin eine besondere Isolation gegen die Kälte, mit einem hohen Maß an Schweißmanagement. Daher ähneln die Skihosen für das Nordic Ski eher Skistrumpfhosen, die besser für die weiten Bewegungen dieser Disziplin geeignet sind. Die Infini Compression sind beispielsweise besonders leistungsfähig für das Nordic Ski, indem sie die Waden und Oberschenkel komprimieren, um die körperlichen Fähigkeiten zu steigern, während sie vorgeformte Knie bieten, um eine unglaubliche Bewegungsfreiheit zu gewährleisten. Deine Skihose für das Nordic Ski unterscheidet sich also erheblich von der, die du für das Pisten-Ski oder Wanderski verwenden würdest.
Du hast es verstanden, jede Disziplin erfordert ihre eigene Skihose, um dir eine größere Beweglichkeit im Pulverschnee, auf den Pisten oder auf den Langlaufloipen zu ermöglichen.
Nordic Ski, Pisten-Ski, Wanderski, Freestyle-Ski: Jede Disziplin erfordert eine Skihose, die an deine Bedürfnisse angepasst ist. Tatsächlich bringt jedes Universum ganz unterschiedliche Anforderungen mit sich: Bewegungsfreiheit für das Nordic Ski, hohe Isolation für das Pisten-Ski, Wärme für das Wanderski… Mit diesem Artikel hast du nun alle Karten in der Hand, um die Skihose zu finden, die zu deinem Niveau, der Disziplin, die du praktizierst, und deinen Bedürfnissen passt. Hast du noch Fragen zur Auswahl deiner Skihose? Unser Team von Ski-Spezialisten hilft dir gerne unter 01 48 58 30 28 (kostenloser Anruf) oder per E-Mail an hello@hardloop.fr.