



























































Mit zusammengekniffenen Augen und gebeugten Knien versuchst du, die Skibrillen & Ski Goggles vor dir zu erkennen, aber der Sonnenstrahl blendet dich. Später am Nachmittag zieht der Nebel auf, der Schnee beginnt zu fallen, und dein Sichtfeld wird immer kleiner. Kommt dir eines dieser Szenarien (oder sogar beide!) bekannt vor? Dann wird es höchste Zeit, dir eine Skibrille zuzulegen oder deine alte, die schon seit Ewigkeiten in Gebrauch ist, zu ersetzen. Photochromatische Gläser, Kategorien von Skibrillen, getönte Gläser...: Eine große Auswahl an Skibrillen steht dir zur Verfügung, aber du weißt nicht, wie du die richtige Skibrille auswählen sollst? Dann bist du hier genau richtig! In diesem Artikel geben wir dir alle Tipps, um die perfekte Skibrille für deine verschneiten Abenteuer zu finden!
Abgesehen davon, dass eine Skibrille deinem Look als Rider einen stylischen Touch verleiht (ja, wirklich!), ist es auch wichtig zu betonen, dass die Skibrille ein unverzichtbarer Schutz für deine Augen ist. Im Durchschnitt reflektiert der Schnee zwischen 80 und 90 % der Sonnenstrahlung, und diese Reflexion nimmt mit der Höhe zu. Es ist unangenehm, mit geblendeten Augen zu fahren, und es ist auch sehr gefährlich für deine empfindlichen Augen! Daher ist das Tragen einer Skibrille von großer Bedeutung, unabhängig von den Bedingungen. Tatsächlich sind deine Augen auch bei Nebel den Sonnenstrahlen ausgesetzt, da Wolken die schädlichen Strahlen nicht filtern und der Nebel selbst etwa 50 % der Strahlung durchlässt. Das ist schon mal eine Menge! Neben dem Schutz deiner Augen ist die Skibrille auch sicher, da eine schlechte Sicht zu Kollisionen, Stürzen und Unfällen führen kann, die vermieden werden könnten. Außerdem, wer hat nicht schon einmal eine Piste mit tränenden Augen beendet, weil er oder sie keine Skibrille trug? Neben dem Schutz vor Reflexionen schützt die Skibrille auch vor dem Wind und der eisigen Kälte auf der Piste, was deutlich angenehmer ist! Und schließlich, der letzte, aber nicht weniger wichtige Grund: Wenn du keine Skibrille trägst, bist du viel mehr gefährdet, dass ein Projektile in dein Auge gelangt oder du unglücklicherweise von jemand anderem getroffen wirst. Und um einen schönen Tag zu verbringen, ist es besser, solche Vorfälle zu vermeiden! Ob bei schlechtem Wetter oder strahlendem Sonnenschein, du hast es sicher schon verstanden, die Skibrille ist auf der Piste unverzichtbar.
Die Skibrille ist sicherlich sehr nützlich. Aber wie wählt man sie aus all den verfügbaren Modellen aus? Snowboardbrille, Skibrille für Frauen, beschlagfrei, Doppelglas...: Wie behält man den Überblick? Lass uns direkt zur Sache kommen und die ersten Kriterien für die Auswahl deiner Skibrille angehen, nämlich die verschiedenen Glasarten und die Arten von Gläsern.
Wenn wir von Kategorien von Skibrillen sprechen, bedeutet das, dass wir nach einem Schutzindex der Gläser gegen UV-Strahlung suchen. Es gibt insgesamt 4 Kategorien von Skibrillen, wobei jede Kategorie der Menge an Licht entspricht, die durch die Gläser hindurchgeht, auch als Transmission bezeichnet.
-Kategorie 1 (Transmission zwischen 20 und 57 %): Diese Gläser sind besonders geeignet für Bedingungen wie Nebel, Schnee, Wind und Regen, bei schwachem Licht.
-Kategorie 2 (Transmission zwischen 57 und 82 %): Diese Kategorie von Gläsern ist ideal, wenn das Wetter instabil ist und zwischen schwachem Sonnenlicht und bewölkten Abschnitten wechselt.
-Kategorie 3 (Transmission zwischen 82 und 92 %): Sie ist perfekt, wenn du bei sonnigem Wetter fährst.
-Kategorie 4 (Transmission über 92 %): Wenn intensives Licht und Sonne aufkommen, ist diese Kategorie die am besten geeignete.
Aber muss man wirklich 4 Skibrillen aus 4 verschiedenen Kategorien besitzen, um den unterschiedlichen Wetterbedingungen auf der Piste gerecht zu werden? Keine Sorge, einige Skibrillen bieten eine Vielseitigkeit in Bezug auf die Helligkeit, was sehr nützlich sein kann, wenn du regelmäßig fährst. Dazu gehören insbesondere die Skibrillen mit photochromatischen und polarisierten Gläsern.
Photochromatische Gläser: Diese Art von Gläsern passt sich der Helligkeit an, sodass du auf alle Arten von Wetteränderungen reagieren kannst. Außerdem schützt ein photochromatisches Glas effektiv vor UV-Strahlen und sorgt für eine optimale Sicht, die sich je nach Außensichtbarkeit aufhellt oder abdunkelt.
Polarisierte Gläser: Die meisten Skibrillen sind damit ausgestattet, da sie die Blendung durch die Sonne und das Licht, das auf den Schnee reflektiert wird, reduzieren. Eine Skibrille mit polarisierten Gläsern bietet somit eine bessere Wahrnehmung der Reliefs.
Diese beiden Arten von Gläsern können durchaus in einer einzigen Skibrille kombiniert werden, um eine optimale Vielseitigkeit und Sichtqualität zu bieten.
Du bist sicherlich schon einmal auf Skibrillen mit mehr oder weniger farbigen Gläsern gestoßen. Eine Glasfarbe beeinflusst jedoch den Sehkomfort: Je dunkler sie ist, desto besser bist du vor Helligkeit geschützt. Wenn Nebel vorhanden ist, wird eine helle Tönung bevorzugt, während an sonnigen Tagen eher eine dunkle Tönung vorherrscht.
Sobald du deinen Schutztyp ausgewählt hast, ist es natürlich wichtig, sich mit dem Typ der Fassung deiner Skibrille zu beschäftigen. Sphärisches Glas, zylindrisches Glas, Over the Glasses...: Spricht dich das alles nicht an? Der Rest des Artikels wird dir alles im Detail erklären!
Ein zylindrisches Glas ist in zwei Dimensionen gebogen und nur auf der X-Achse geschnitten. Diese Art von Glas wird wegen seiner Anpassung an die Gesichtsform geschätzt: Flach und ohne Bildverzerrung wird ein zylindrisches Glas von den meisten Skifahrern auf der Piste getragen.
Ein sphärisches Glas hingegen wird sowohl auf der X- als auch auf der Y-Achse geschnitten und ist daher in drei Dimensionen gebogen. Je nach Form deiner Retina ist diese Art von Glas besonders gewölbt und bietet somit ein viel größeres Sichtfeld, was eine bessere Wahrnehmung der Reliefs ermöglicht, insbesondere für Freerider.
Über die beiden Haupttypen von Fassungen hinaus gibt es noch andere Fassungen, die je nach deinen Bedürfnissen besonders geeignet sein können.
Zuallererst gibt es die Skibrillen Over the Glasses (OTG), die für Brillenträger gedacht sind. Diese Überlagerung führt jedoch oft zu Beschlag, insbesondere bei feuchtem Wetter.
Die zweite Art von Fassungen sind die Skibrillen, die tatsächlich rahmenlos sind! Das bedeutet, dass der Rahmen außen kaum sichtbar ist, was vorteilhaft sein kann, um Schneeansammlungen zu vermeiden oder um den Wechsel der Gläser zu erleichtern, was bei rahmenlosen Skibrillen besonders gut funktioniert.
Die dritte Art von Fassung betrifft die einfachen und doppelten Gläser. Ein Doppelglas sorgt für einen Doppelverglasungseffekt und verhindert somit jegliche Kondensation in deiner Skibrille. Allerdings kann ein einfaches Glas manchmal bevorzugt werden, da es verhindert, dass das Bild verzerrt wird, wie es bei einem Doppelglas der Fall ist. Beschlag oder Bildverzerrung, die Wahl liegt bei dir!
Schließlich betrifft die letzte Kategorie die Skibrillen mit einem schnellen Wechselsystem für die Gläser. Es ist tatsächlich möglich, die Gläser zu wechseln, ohne die gesamte Skibrille zu ersetzen (puh!), um sich an die Wetterbedingungen anzupassen. In dieser Hinsicht sind einige Fassungen so gestaltet, dass sie diesen Wechsel erleichtern, sodass du nur das Glas wechseln musst, ohne gleichzeitig die Fassung zu wechseln, was definitiv praktischer ist!
Glasarten, Fassungsarten, das macht dir keine Angst mehr! Lass uns jetzt zu den technischen Kriterien übergehen, um die Skibrille zu wählen, die zu dir passt.
Wie bei jeder Sportart muss dein Material an dein Niveau angepasst sein. Das gilt auch für die Skibrillen! Die Häufigkeit deiner Nutzung spielt daher eine entscheidende Rolle bei der Auswahl deiner Skibrille. Wenn du also nur gelegentlich Ski fährst und nur in einem Skigebiet, ist es nicht nötig, eine hochentwickelte Skibrille auszuwählen. Ebenso, wenn du dich eher für Freeride, Freestyle oder Skitouren entscheidest, also abseits der ausgetretenen Pfade, werden deine Bedürfnisse natürlich anders sein als beim Pistenskifahren. Beurteile also deine Bedürfnisse, bevor du wählst!
Wenn du einen Skihelm trägst (und das hoffen wir sehr!), ist dieses Element bei der Auswahl deiner Skibrille zu berücksichtigen. Es wäre schließlich schade, wenn diese in Kombination mit deinem Skihelm Unbehagen und Beschwerden verursacht. Das passiert häufig, daher wird empfohlen, deine Skibrille mit deinem Skihelm auszuprobieren. Wenn dieser auf deiner Nase oder deinen Augenbrauen drückt, bedeutet das, dass er leider nicht mit deinem Helm kompatibel ist, also musst du einen kleineren oder größeren ausprobieren! Auch die Form deines Gesichts spielt eine große Rolle bei der Auswahl deiner Skibrille. Wie bei Brillen kann dein Gesicht schmal, breit, höher oder niedriger sein...: Nicht alle Skibrillen sind für alle Gesichtsformen geeignet! Überprüfe erneut, ob die Skibrille, die du gewählt hast, sich an die Konturen deines Gesichts anpasst. Einige Marken haben dieses Problem erkannt und bieten Skibrillen mit einer sehr flexiblen Architektur an, die eine millimetergenaue Anpassung an dein Gesicht ermöglicht, was sehr angenehm ist und die Einstellungen erheblich erleichtert.
Komfort hängt von drei Komponenten ab, nämlich dem Schaumstoff, der Belüftung und der Anti-Beschlag-Beschichtung.
Für den inneren Schaumstoff, der direkten Kontakt mit deiner Haut hat: Je dicker er ist, desto mehr absorbiert er Stöße und bietet Komfort. Wenn der Schaumstoff aus einem komfortablen Textil besteht, wird der Kontakt mit der Haut noch mehr geschätzt, da er weicher ist.
Wie bei einem Skihelm ist die Belüftung einer Skibrille wichtig und verhindert die Bildung von Beschlag. Jedes Modell bietet eine mehr oder weniger starke Belüftung, die die Luftzirkulation im Inneren der Brille mehr oder weniger fördert.
Schließlich wird das Beschlagen, das große Problem der Skibrillen, heute durch viele hochleistungsfähige Behandlungen bekämpft, die gegen Kondensation und letztendlich gegen die Bildung von Beschlag wirken.
Um zu vermeiden, dass du mit einer schmutzigen, fettigen oder schlimmer noch, zerkratzten Skibrille dastehst, gibt es einige Dinge, die du vermeiden solltest. Reinige daher niemals dein Glas mit deinen Handschuhen oder deiner Jacke, wenn du Kratzer vermeiden möchtest. Außerdem solltest du auf ein feuchtes Tuch verzichten, um deine Skibrille zu reinigen: Da sie eine Anti-Beschlag-Beschichtung erhalten hat, wird dies dazu führen, dass noch mehr Beschlag entsteht. Ebenso ist das Trocknen nicht notwendig. Um die Außenseite des Glases deiner Skibrille richtig zu reinigen, ist es ideal, ein Mikrofasertuch zu verwenden. Es ist jedoch völlig kontraindiziert, irgendwelche Produkte auf der Außenseite deines Glases zu verwenden. Um den Schnee zu trocknen, der möglicherweise in deine Skibrille gelangt ist, gibt es nur eine Lösung: Geduld! Lass einfach deine Skibrille von selbst trocknen.
Wenn deine Skibrille Kratzer auf dem Glas hat, wenn der Beschlag schnell auftritt oder wenn der innere Schaumstoff abgenutzt ist, dann ist es Zeit, eine neue Skibrille zu finden!
Mit photochromatischen, polarisierten, kategorisierten, getönten, sphärischen oder zylindrischen Gläsern: Du bist jetzt so gut informiert wie ein echter Ski-Profi über die Skibrillen! Julbo, Smith, Rossignol…: Die größten Marken von Skibrillen sind auf Hardloop.de vertreten und bieten dir somit eine große Auswahl, um die ideale Brille für deine Abenteuer im Pulverschnee zu finden. Wenn du Fragen oder Zweifel bei der Auswahl deiner Skibrille hast, steht dir unser Expertenteam gerne unter 01 48 58 30 28 (kostenloser Anruf) zur Verfügung. Du kannst uns auch per E-Mail kontaktieren unter hello@hardloop.com.